Vor einigen Wochen war ich in einer Grundschule unterwegs. Wie so oft habe ich mit Kindern über Mut, Respekt und den Umgang miteinander gesprochen.
In der Pause beobachtete ich eine Situation, die mich nachdenklich gemacht hat.
Auf dem Schulhof stand ein Junge allein an einem Zaun. Während die anderen Kinder Fangen spielten, schaute er nur zu. Er wirkte nicht traurig, aber auch nicht glücklich. Er stand einfach da und gehörte irgendwie nicht dazu.
Ich fragte später eine Lehrerin, ob sie den Jungen kennt.
„Ja“, sagte sie. „Er ist erst vor ein paar Wochen auf die Schule gekommen. Er ist sehr ruhig und tut sich schwer, auf andere Kinder zuzugehen.“
Am nächsten Tag sprach ich mit einer Klasse über Freundschaft und darüber, wie es sich anfühlt, ausgeschlossen zu sein.
Ich stellte den Kindern eine einfache Frage:
„Was glaubt ihr, braucht ein Kind, das allein auf dem Schulhof steht?“
Die Antworten waren spannend.
„Freunde.“
„Jemanden zum Spielen.“
„Mut.“
Dann meldete sich ein Mädchen und sagte:
„Vielleicht braucht es einfach jemanden, der Hallo sagt.“
Dieser Satz blieb mir im Kopf.
Am nächsten Tag beobachtete ich wieder die Pause.
Und tatsächlich ging genau dieses Mädchen auf den Jungen zu.
Kein großes Gespräch.
Keine besondere Aktion.
Sie stellte sich neben ihn und sagte:
„Hallo. Willst du mitspielen?“
Mehr nicht.
Ein paar Minuten später liefen beide gemeinsam über den Schulhof.
Für viele Erwachsene klingt das nach einer Kleinigkeit.
Für ein Kind kann es die Welt verändern.
Denn Ausgrenzung beginnt oft nicht mit bösen Worten. Sie beginnt damit, dass niemand auf jemanden zugeht.
Und Zugehörigkeit beginnt häufig genauso einfach.
Mit einem Lächeln.
Mit einem „Komm doch mit.“
Oder mit einem ehrlichen „Hallo“.
Deshalb versuche ich Kindern immer wieder zu vermitteln:
Stark sein bedeutet nicht nur, sich selbst zu behaupten.
Stark sein bedeutet auch, andere mitzunehmen.
Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Lektionen, die Kinder lernen können.
Nicht wegzuschauen.
Sondern den ersten Schritt zu machen.
Denn manchmal verändert ein einziges Wort den ganzen Tag eines Kindes.
In der Pause beobachtete ich eine Situation, die mich nachdenklich gemacht hat.
Auf dem Schulhof stand ein Junge allein an einem Zaun. Während die anderen Kinder Fangen spielten, schaute er nur zu. Er wirkte nicht traurig, aber auch nicht glücklich. Er stand einfach da und gehörte irgendwie nicht dazu.
Ich fragte später eine Lehrerin, ob sie den Jungen kennt.
„Ja“, sagte sie. „Er ist erst vor ein paar Wochen auf die Schule gekommen. Er ist sehr ruhig und tut sich schwer, auf andere Kinder zuzugehen.“
Am nächsten Tag sprach ich mit einer Klasse über Freundschaft und darüber, wie es sich anfühlt, ausgeschlossen zu sein.
Ich stellte den Kindern eine einfache Frage:
„Was glaubt ihr, braucht ein Kind, das allein auf dem Schulhof steht?“
Die Antworten waren spannend.
„Freunde.“
„Jemanden zum Spielen.“
„Mut.“
Dann meldete sich ein Mädchen und sagte:
„Vielleicht braucht es einfach jemanden, der Hallo sagt.“
Dieser Satz blieb mir im Kopf.
Am nächsten Tag beobachtete ich wieder die Pause.
Und tatsächlich ging genau dieses Mädchen auf den Jungen zu.
Kein großes Gespräch.
Keine besondere Aktion.
Sie stellte sich neben ihn und sagte:
„Hallo. Willst du mitspielen?“
Mehr nicht.
Ein paar Minuten später liefen beide gemeinsam über den Schulhof.
Für viele Erwachsene klingt das nach einer Kleinigkeit.
Für ein Kind kann es die Welt verändern.
Denn Ausgrenzung beginnt oft nicht mit bösen Worten. Sie beginnt damit, dass niemand auf jemanden zugeht.
Und Zugehörigkeit beginnt häufig genauso einfach.
Mit einem Lächeln.
Mit einem „Komm doch mit.“
Oder mit einem ehrlichen „Hallo“.
Deshalb versuche ich Kindern immer wieder zu vermitteln:
Stark sein bedeutet nicht nur, sich selbst zu behaupten.
Stark sein bedeutet auch, andere mitzunehmen.
Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Lektionen, die Kinder lernen können.
Nicht wegzuschauen.
Sondern den ersten Schritt zu machen.
Denn manchmal verändert ein einziges Wort den ganzen Tag eines Kindes.




